Auf Holz gebaut

Gebaut wird überall und ständig. In Deutschland sollen dieses Jahr 400.000 neue Wohneinheiten entstehen. Beim Hausbau wird zumeist massiv, also vor allem Beton genutzt, dessen Herstellung bisher zwangsläufig Emissionen erzeugt. Diese machen acht Prozent der Emissionen weltweit aus. In Zukunft alternative Herstellungsmöglichkeiten und/oder Bauweisen zu (er-)finden, ist also ein Muss. Der "digitale Gebäuderessourcenpass" der Ampelkoalition soll ermöglichen, besser zu erkennen, woraus das Gebäude besteht. Dieser könnte auch erleichtern, die Baustoffe beim Abbau effektiver zu trennen.

Zudem wird das regionale Klima durch zusätzliche Bodenverdichtung und -versiegelung nicht zum Guten gewendet. Grün auf den Dächern oder den Hauswänden kann dies etwas abfangen, was nicht selten auch die Sicht und Atmosphäre verschönern würde.

Holz dient als CO2-Speicher, solange es beispielsweise nicht verbrannt, sondern aufbewahrt, also langfristig genutzt wird. Gerade die aktuelle Preissteigerung des Rohstoffs Holz kann jedoch abschrecken. Dabei muss Holz nicht für alles verwendet werden, sondern kann im Hausbau vor allem Kunststoff - Stichwort Holzfenster - und Stahl ersetzen.

Genau das soll im WohnKulturHof geschehen.

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