Mitmach-Interview #8

Als gebürtige Luxemburgerin wohnt Nathalie seit 2013 in der Nähe von Trier und mag es auf dem Land zu leben, wo die Kinder sich noch draußen auf dem Spielplatz treffen. Sie hat 15 Jahre im Tourismus gearbeitet. Seit 2 Jahren arbeitet sie halbtags für Fairtrade Letzebuerg, da sie sich für eine bessere und gerechtere Zukunft auch während der Arbeitszeit einsetzen möchte.

An der Idee des WohnKulturHof mag ich besonders, …

die Vielzahl an Möglichkeiten: manchmal bin ich gerne alleine und brauche Rückzug aber sehr oft suche ich Kontakt zu positiven Mitmenschen, mal um Rat zu fragen, mal einfach nur um nett beisammen zu sein, mal um an interessanten Veranstaltungen teilzunehmen. Dieses Konzept sehe ich 100% im Projekt realisierbar. Die Idee einer "Wohngemeinschaft" fasziniert mich schon lange, hatte mich diesbezüglich aber eher zurückgehalten, da ich bereits in Studienzeiten gemerkt habe, dass das WG-Leben nichts für mich ist , da ich auch mal gerne Zeit für mich habe, aber ansonsten sehr gerne in Gesellschaft bin. Diese Möglichkeit ist mit dem WohnKulturHof auf jeden Fall gegeben.

Mit dem WohnKulturHof kann ich meine Vorstellung ...

sowohl mal alleine zu sein, als auch in direkter Umgebung meine Zeit mit Gleichgesinnten  zu verbringen umsetzen. Es fehlt mir in der heutigen Zeit an Menschlichkeit, an gegenseitiger Unterstützung. Sich nicht schämen müssen wenn man Hilfe braucht (sei es um einen Schrank aufzubauen, oder einzukaufen wenn man krank ist) aber auch anderen Unterstützung zu bieten - dort wo es möglich ist (mal auf die Kinder aufzupassen oder mit einer Umarmung und einem Glas Rotwein zur Seite stehen). So stelle ich mir ein Leben vor und möchte meinen Kindern zeigen, was man alles in  Gemeinschaft " schaffen " kann. Jeder kann etwas dazu beitragen, sei es handwerklich oder anderwärtig. Mit meiner Ausbildung als Yogalehrerin könnte ich Kurse anbieten in direkter Umgebung ohne vielleicht einen Babysitter zu organisieren. Aber auch, dass ich als arbeitende Mutter wieder mehr Zeit damit verbringen kann an interessanten kulturellen Veranstaltungen teilzunehmen - ohne schlechtes Gewissen - da meine Kinder zirka 50 m entfernt in der Zeit mit andern Kindern spielen können...

Ich wünsche mir...
ein friedliches Miteinander, ohne Neid und Verurteilung. Eine Gemeinschaft wo Ehrlichkeit, Wahrhaftigkeit, Verständnis und Respekt Leitmotive sind. Ein Ort der Begegnung, wo jeder seine Stärken mit einbringen kann aber auch Raum für Schwächen ist. Gemeinsam viele Ideen umzusetzen und einfach Tolles entstehen zu lassen.

Ich freue mich besonders auf …
den ersten gemeinsamen Grillabend wenn alles fertig ist und alle eingezogen sind mit vielen Freudentränen und Gelächter!

Ein tolles Gefühl gibt mir, …
dass Menschen dabei sind, die bereits jetzt ein positives Gefühl in mir hervorrufen.

Mein Leitspruch zum WohnKulturHof:

" Jeder zählt! "