Mitmach-Interview #9

Katja wohnt seit 2008 in Lonzenburg, einem winzigen Dorf in der Nähe von Pluwig. Sie betreibt dort gemeinsam mit ihrem Mann Marius die Musikscheune, im Moment so etwas wie die Leitzentrale des WohnKulturHof. Dort trifft sich das Kernteam regelmäßig sowie die zukünftigen Bewohner zu Workshops und Versammlungen. Normalerweise (außerhalb von Pandemiezeiten) finden hier mehrmals im Jahr Konzerte statt.

An der Idee des WohnKulturHof mag ich besonders, …
dass sich Wohnen, Arbeiten und Freizeit an einem Ort vereinen lassen. Ich freue mich auf die Perspektive, dass ich nicht unbedingt allein an meinem Schreibtisch arbeiten muss, sondern auch zusammen mit anderen Menschen im Coworking. Ich freue mich ebenfalls auf gemeinsame Kulturveranstaltungen, die in der unmittelbaren Nachbarschaft stattfinden, zu denen ich also keine lange Anreise habe.

Mit dem WohnKulturHof kann ich meine Vorstellung ...
einer Sharing Community umsetzen. Schon lange treibt mich der Wunsch um, dass nicht jeder alles besitzen muss. Sei es ein Auto, das man gemeinsam verwendet, so dass es nicht ungenutzt auf dem Hof steht, ein professioneller Drucker, der viel effektiver im Coworking von vielen verwendet werden kann oder die obligatorische Fritteuse, die ansonsten in jedem Haushalt im Schrank verstaubt.

Ich wünsche mir, ...
dass wir einen Ort schaffen, der weit über die Grenzen von Pluwig strahlt und ein Vorbild sein kann, wie Zusammenleben ökologisch, nachhaltig und zukunftsfähig funktionieren kann.

Ich freue mich besonders auf …
gemeinsame Abende mit leckerem Essen und der ein oder anderen Flasche Wein.

Ein tolles Gefühl gibt mir, …
dass unsere Ideen mehr und mehr Gestalt annehmen und immer mehr Meschen sich vorstellen können, mit uns gemeinsam an diesem Ort zu leben.

Mein Leitspruch zum WohnKulturHof:
„Wer sich heute freuen kann, sollte nicht bis morgen warten!“