Wachsen und werden

Im Frühling stehen alle Zeichen auf wachsen und werden. Die Natur explodiert - Neues wächst, Bestehendes wächst weiter und wird oft größer und bunter. Für uns als Kernteam des WohnKulturHof Anlass, auch einmal einen Blick zurück zu werfen auf unsere Wachstumsfaktoren im vergangenen Jahr. Wir sind nämlich ganz gewaltig gewachsen, als Kernteam, als WohnKulturHof-Gemeinschaft und als Persönlichkeiten. Hier unsere wichtigsten Sprossen und Erträge.

Konflikte bewältigt

"Nichts schweißt mehr zusammen als ein gelöster Konflikt". Wir haben im vergangen Jahr erleben dürfen, dass an dieser Coaching-Weisheit etwas Wahres dran ist. Wir sind in der Tat noch näher zusammen gerückt - nicht zuletzt, weil wir Konfliktthemen angesprochen und bearbeitet haben. Dabei hat und Stefan Druckrey als Coach sehr professionell unterstützt. In diesem Prozess sind wir als Team und auch als Individuen sehr gewachsen.

Soziokratie angewendet

Im Laufe des Jahres haben wir entschieden, unsere Organisation soziokratisch zu gestalten. Zunächst haben wir uns eher theoretisch mit der Methode auseinandergesetzt und diese dann mehr und mehr angewendet. Entscheidungsfindung im Konsent hat zu interessanten und teils unerwarteten Ergebnissen geführt. So manche Personalentscheidung wäre sicher anders (und weniger gut) ausgefallen, hätten wir uns nicht die Zeit und Ruhe für eine offene Wahl genommen. Wir sind überzeugt, dass Soziokratie die richtige Organisationsstruktur für uns ist!

Interessante Menschen kennen gelernt

Der Kreis der Mitmacher:innen hat sich stetig erweitert und nimmt zunehmend Form an. Wir sind ganz überwältigt, welch interessante Menschen sich schon jetzt unter dem Dach des WohnKulturHof zusammen gefunden haben. An zwei Team-Workshops konnten wir sowohl die Zusammenarbeit, als auch das gemeinsame Feiern schon mal üben. Wie wird das erst werden, wenn wir ein echtes Dach haben?! Wir freuen uns alle sehr darauf.

Professionelle Partner für das Kleingedruckte gefunden

Je konkreter die Planungen werden, um so mehr geht es auch um wichtige Formalien. Es ist für uns ein sehr beruhigendes Gefühl, tolle Partner für unser Projekt gefunden zu haben. Herr Scheer von der Kanzlei Lahr, Kort & Partner hat uns mit seiner herausragenden Kompetenz, sowie größtem Engagement für den WohnKulturHof, ganz geduldig alle steuerlichen Fragen erklärt und uns ausgezeichnet bei der Gestaltung des GmbH & Co. KG Vertrages beraten - sogar per Zoom in unserem Urlaub! Ebenso wichtig und wohltuend war die höchst professionelle Beratung vom Notariat Dr. Wirth in Trier in allen Vertragsangelegenheiten. Ohne die beiden hätten wir sicher die eine oder andere Nacht weniger gut geschlafen.

Wertegleichklang mit unserem Architekturbüro vertieft

Mit Hans-Jürgen Stein und Christopher Frechen vom Architekturbüro Stein-Hemmes-Wirtz arbeiten wir ja nun schon ein paar Jahre an der Idee des WohnKulturHof und die beiden haben schon viele wertvolle Ideen beigetragen. Im vergangenen Jahr waren die Rahmenbedingungen für die Planung dann allerdings besonders herausfordernd. Die Verhandlungen mit der Gemeinde haben sich konkretisiert, wir mussten flexibel sein was die Grundstücksauswahl angeht und hatten insgesamt nur 4 Monate Zeit, um die Planungen für das B-Plan-Verfahren fertigzustellen. In dieser Zeit waren viele Entwürfe zu machen, Ideen zu prüfen, Entscheidungen zu treffen und Planungen abzustimmen.
Besonderer Dank gilt hier Hans-Jürgen Stein, der sich mit unserer Idee sehr stark identifiziert. Er hat dem Projekt gemeinsam mit uns Gestalt gegeben in Form von multifunktionalen Nutzungskonzepten, modularen Wohnungsgrundrissen und nachhaltigen Materialien. Nicht zu vergessen auch sein großes Engagement in den Gremiensitzungen, bei denen er sehr engagiert für unser Konzept geworben hat.

Rückblickend auf das Jahr 2021 zeigt sich die Weisheit des afrikanischen Sprichwortes: “Wenn du schnell gehen willst, dann gehe allein. Wenn du weit gehen willst, gehe mit anderen.”

Wir haben noch ein langes Stück des Weges vor uns und gehen in guter Gemeinschaft stetig voran!