Unsere Vision

Menschen leben in und mit Umbrüchen. Das ist schon seit Beginn der Menschheit so und immer wieder haben Menschen auf die ver­än­derten Lebensbedingungen und neuen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen rea­giert. Sie haben sich auf gemeinsame Werte besonnen und Neues gewagt. Sie sind mit beispielhaften und oft ungewöhnlichen Pro­jekten den gesellschaftlichen und persön­lichen Herausforderungen gegenüberge­treten.

Viele Menschen empfinden derzeit ebenfalls in einer Zeit der Umbrüche zu leben. Damit verbunden sind Herausforderungen wie

  • ein langes Leben würdevoll zu gestalten
  • Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen
  • den familiären Wandel und das gesellschaftliche Miteinander zu meistern
  • unseren Nachkommen ein kindgerechtes Aufwachsen zu ermöglichen
  • in sozialer Verantwortung zu leben
  • für Geflüchtete und Suchende einen Zufluchtsort zu schaffen

Verbunden mit sozialen Umbrüchen stellt uns auch der Klimawandel vor riesige ökologische Herausforderungen. Daher steht der WohnKulturHof auch unter dem Leit­motiv Suffizienz. Suffizienz ist ein Begriff aus der Nachhaltigkeit und bedeutet mög­lichst geringen Ressourcen- und Energieverbrauch. Für uns bedeutet das eine nachhaltige Bau­weise, möglichst mit Holz, sowie die Nutzung erneuerbarer Energien - z.B. Erdwärme und Solarenergie.
Weiterhin steht das Teilen hoch im Kurs: Nicht jeder braucht einen eigenen Rasenmäher, eine Bohrmaschine oder ein (Zweit-)Auto. Auch Teilen spart Ressourcen: „Sharing is caring“.
All diesen Herausforderungen möchten wir mit dem Projekt WohnKulturHof Pluwig begegnen und neue, teils ungewöhnliche Wege gehen.

Wohnen

In Deutschland greift Vereinsamung um sich. Besonders spürbar wird das in Zeiten der Pandemie. Diese Situation hängt eng mit den Wohnverhältnissen zusammen. Die überwiegende Wohnform im ländlichen Raum ist das klassische Einfamilienhaus. Sobald die Kinder aus dem Haus sind, wird es dort oft einsam. Je älter die Menschen werden, um so beschwerlicher wird es Haus und Garten in Ordnung zu halten.

Vielen jungen Familien fehlt dagegen häufig ein tragfähiges Unterstützung-Netzwerks, sobald sie nicht mehr in der Nähe ihrer Ursprungsfamilien leben. Auch hier wird in Corona-Zeiten besonders deutlich, wie wichtig ein belastbares Netzwerk im Wohnumfeld ist, dessen Mitglieder willens und in der Lage sind, sich gegenseitig zu unterstützen.

Weiter Infos zu Wohnungs-Angeboten gibt es hier!

Kultur

Kultur braucht der Mensch, um sich am Leben zu erhalten. Unser Saal soll Heimat vieler unterschiedlicher Kulturangebote sein: Das können Konzerte unterschiedlicher Genres, Theater, Tanzveranstaltungen oder eine Yogagruppe sein, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Wir möchten Kultur zum Anfassen und diese direkt erlebbar machen. Kulturelle Angebote können von Bewohner:innen aber auch von externen Nutzern angeboten werden.

Arbeiten

Die Arbeitswelt unterliegt einem grundlegenden Wandel. Dieser Wandel zeigt sich in Zeiten der Pandemie besonders deutlich. Viele Tätigkeiten lassen sich in so genannten virtuellen Teams oder auch über Online-Meetings erledigen. Gleichzeitig stoßen viele im Homeoffice an ihre Grenzen: Der Küchentisch ist als Arbeitsplatz auf Dauer auch nicht geeignet und der Kontakt zu anderen Menschen in einer Arbeitsumgebung fehlt. Hier setzt das Drei-Säulen-Konzept des WohnKulturHof an: Arbeiten und Leben miteinander zu verbinden. Aus diesem Grund ist im WohnKulturHof ein kleiner Co-Working Space integriert. Eine professionelle Büroumgebung - nah am Wohnort und doch nicht in der eigenen Wohnung. Professionell ausgestattet - ohne dass man selbst die ganze Büroinfrastruktur vorhalten muss. Auch hier gilt "sharing is caring".
Abgesehen von den praktischen Vorteilen eines Co-Working Spaces trifft man hier Menschen mit denen man sich austauschen kann, die sich gegenseitig inspirieren und vielleicht auch gemeinsame Ideen entwickeln und Kooperationen eingehen.
Weitere Infos zur unserem Co-Working-Space gibt es hier!