In Gemeinschaft Vielfalt leben

In Deutschland greift Vereinsamung um sich. Besonders spürbar wird das in Zeiten der Pandemie. Diese Situation hängt eng mit den Wohnverhältnissen zusammen. Die überwiegende Wohnform im ländlichen Raum ist das klassische Einfamilienhaus. Sobald die Kinder aus dem Haus sind, wird es dort einsam. Je älter die Menschen werden, um so beschwerlicher wird es Haus und Garten in Ordnung zu halten.

Jungen Familien mangelt es dagegen häufig an einem tragfähigen Unterstützungsnetzwerk, sobald sie nicht mehr in der Nähe ihrer Ursprungsfamilien leben. Auch hier wird in Corona-Zeiten besonders deutlich, wie wichtig ein belastbares Netzwerk im Wohnumfeld ist, dessen Mitglieder willens und in der Lage sind, sich gegenseitig zu unterstützen.

Gleichzeitig steigt der pro Kopf Platzbedarf für Wohnraum in Deutschland kontinuierlich: Von 34,8 m² im Jahr 1990 auf 46,9 m² im Jahr 2019. "Jeder bewohnte Quadratmeter Fläche im Gebäude führt zu erhöhtem Energie- und Ressourcenverbrauch", so das Bundesumweltamt. Das liegt auch an der zunehmenden Zahl von Single-Haushalten und den generell immer größer werdenden Wohnungen.

Der WohnKulturHof bietet innovative Lösungen an: Gegen Vereinsamung, für nachbarschaftliche Unterstützung und schonenderem Umgang mit Ressourcen.
Hier gibt es weitere Informationen zum Thema Mit-Wohnen sowie der geplanten Architektur.